Jede Schmucksammlung ist so individuell wie ihr Besitzer. Dementsprechend vielfältig sind die Aufbewahrungsmöglichkeiten für die unterschiedlichen Schmuckstücke oder ganze Sammlungen gestaltet. In diesem Artikel möchten wir Ihnen den Schmuckschrank als besonderes Aufbewahrungssystem vorstellen und Ihnen Anregungen geben, wie ihr persönlicher Schmuckschrank aussehen kann und wo Sie diesen finden können.

Raumgstaltung und Nutzen – Schmuckschrank Design und Funktion

Schmuckschrank Variationen

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Hochwertigem Schmuck gebührt eine angemessene Aufbewahrung. Ein Schmuckschrank bietet je nach Größe und Ausführung eine ansprechende Kombination aus einem Einrichtungsgegenstand, der das wohnliche Ambiente maßgeblich beeinflusst, und einem unverzichtbaren Ordnungshelfer. Geschichtlich ist der Schmuckschrank nach der Entwicklung des Schmuckkastens einzuordnen. Viele familiengeführte Unternehmen, zu deren traditioneller Herstellung Schmuckschränke zählen, beschäftigen sich bereits seit über 150 Jahren mit der professionellen Fertigung dieser Möbelstücke. Während Schmuckkästen und Schmuckschatullen leicht im Kleiderschrank oder in einer Kommode verstaubar sind, beanspruchen die meisten Schmuckschränke einen eigenen Platz für sich und wollen in Szene gesetzt werden. Die Ausführungen reichen von kleineren Schränken, die an die Wand gehängt oder auf einen Tisch gestellt werden können, bis zu großen, stehenden Schränken. Auch in Funktion und Gestaltung sind Schmuckschränke sehr vielfältig.

 

Schmuckschrank mit Spiegel oder Bilderrahmen

Schmuckschrank mit Bilderrahmen

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Der Schmuckschrank kann also wie andere Möbelstücke auch bewusst zur aktiven Raumgestaltung genutzt werden. Die Ausführungen sind so vielzählig wie die von Schränken oder Kommoden auch. Schlicht weiß, modern, verspielt mit Verzierungen oder rustikal in dunklen Tönen – für jeden Einrichtungsstil findet sich das richtige Stück. Weiterhin unterscheiden sich die Schmuckschränke in ihrer Größe und der äußeren Funktion. Viele Schmuckschränke bieten an der Stirn- oder Innenseite einen integrierten Spiegel oder einen individuell bestückbaren Bilderrahmen. Insbesondere bei antiken Schmuckschränken oder Schmuckschränken im antiken Stil finden sich an der Frontseite oft aufwendige Verzierungen. Diese können zum Beispiel durch Bemalung, aufwendige Schnitzereien, Steinchen oder Knäufe gestaltet sein. Und auch eine Glasfront kann bei einem interessanten Inhalt des Schranks sehr ansprechend die Raumgestaltung unterstützen. Der Schmuckschrank mit Spiegel bietet auch die Möglichkeit, den Schmuck direkt mit angezogen bewundern zu können.

Schmuckschrank Vitrine

Schmuckschrank Sabine präsentiert den Schmuck wie in einer Vitrine

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Ganz neu ist die Idee des „Schmuckschrank Sabine“.
Dieser Schmuckschrank ist eine interessante Alternative für herkömmliche Schmuckschränke, deren Anordnung vorgeben ist.
Das eingebaute Gitter bietet eine übersichtliche Ablage für den Schmuck. An diesem können Ringe, Ketten, Ohrstecker und Ohrhänger gleichermaßen übersichtlich aufbewahrt werden. Mit den speziellen Haken kann das Gitter individuell eingerichtet werden. Zusammengehöriger Schmuck kann nun auch optisch gemeinsam angeordnet werden und in der Schmuckschrank Vitrine optisch hochwertig präsentiert werden.
Die Tür des Schränkchens funktioniert wie ein Bilderrahmen. Der schöne Schmuck wird durch eine Glastür vor Staub geschützt. Anstatt der Spiegelfolie (im Lieferumfang enthalten) können Sie ein Bild Ihrer Wahl einlegen. Eine hübsche Vitrine ergibt sich durch das einfache herausnehmen der Tür-Rückwand.
Abgerundet wird das hochwertige neue Design durch eine Samtverkleidung der Rückwand und der Ringleisten.
Aber auch ein individuelles Äußeres kann durch die Wahl der Farben weiß, natur, rot oder blau gewählt werden, so dass der Schmuckschrank auch farblich an die vorhandene Wohnungseinrichtung angepasst werden kann.
Als Vitrine genutzt hilft er allen Frauen ihren Schmuck geordnet aufzubewahren und ist gleichzeitig ein attraktiver Blickfang.

Funktionale Optionen bei einem Schmuckschrank

In erster Linie dient ein Schmuckschrank natürlich der Aufbewahrung von Schmuckstücken. Aber auch hier gibt es weit zahlreichere Unterscheidungsmerkmale als das Fassungsvermögen.
Bei der Anschaffung eines Schmuckschranks ist besonders auch darauf zu achten, welcher Schmuck in dem neuen Möbelstück untergebracht werden soll und welcher Sicherheitsstandard auf Grund von teuren Schmuckstücken erreicht werden soll.
Besonders rar sind große Schmuckschränke mit einem eingebauten Tresor. Diese sind oft nur bei Spezialherstellern erhältlich und deshalb in der Regel auch kostspielig.
Ein weiteres Funktionsmerkmal findet sich in der Mobilität des Möbelstücks. Viele Schränke mit Spiegelfront sind wie Standspiegel aufgebaut und lassen sich schnell versetzen und für einen optimalen Blickwinkel auch schwenken. Andere Schränke sind zum Aufstellen auf Tischen oder Kommoden oder für die Wandmontage geeignet und wieder andere Schränke beanspruchen auf Grund ihrer Bauart und ihrer Größe einen eigenen Platz im Raum.
Ein besonderes Augenmerk ist bei der Auswahl auf die Aufbewahrungsfunktionen zu legen. Sie sollten genau einschätzen, welche Anzahl Sie von welchem Schmuckstück unterbringen wollen und dementsprechend auf die innere Beschaffenheit des Schranks achten.
Optimalerweise ist der Schrank gut mit Samt, Velours oder Plüsch ausgearbeitet und der Schmuck so auch vor kleinen Kratzern geschützt.

Schmuckschrank Aufbau

Nicht jedes Schmuckstück kann auf die gleiche Art und Weise untergebracht werden. Für Ketten und dünne Armbänder mögen sich Haken gut eignen, aber bereits bei breiten und eher steifen Armbändern stellt sich ein kleiner Haken zur sicheren und praktischen Unterbringung als gänzlich ungeeignet heraus. Zudem brauchen Ketten Platz zum Hängen, damit sie sich nicht untereinander oder mit anderen Schmuckstücken verheddern.
Für steife Armbänder und Uhren eignen sich zum Beispiel kleine Schubladen oder Ablagefächer. Alternativ sind in einigen Schmuckschränken Stangen oder Rollen untergebracht, an denen Armbanduhren und Armbänder repräsentativ befestigt werden können. Dies mindert auch die Gefahr des Zerkratzens bei einer Aufbewahrung vieler Stücke auf relativ geringem Raum.
Ohrringe lassen sich gut in Leisten mit kleinen Löchern oder Klemm-Einkerbungen unterbringen. Alternativ lassen sich hier ebensogut Piercings verstauen.
Für Ringe eignen sich besonders Einsteckfächer, die ebenfalls mit einem schützenden Stoff bezogen sein sollten.

Schmuckschrank kaufen – darauf sollten Sie achten

Ihr Schmuckschrank sollte, wie jedes andere Möbelstück auch, mit großem Bedacht und besonderer Sorgfalt ausgewählt werden, damit Sie sich lange daran erfreuen können. Der Fokus mag dabei auf der Funktion und dem Design liegen, trotzdem sollten Sie sich zumindest mit einigen Qualitätsmerkmalen auseinander setzen und sich bewusst machen, warum die Anschaffung eines Schmuckschranks schnell sehr kostspielig erscheint.
Aus Herstellersicht ist ein solcher Schrank sehr aufwendig. Der Hersteller muss sich mit den unterschiedlichen Funktionen des Produktes auseinander setzen und entscheiden, wie diese gestaltet werden, welche Materialien an welcher Stelle eingesetzt werden und in welcher Stärke die einzelnen Materialien zum Einsatz kommen. Dementsprechend, wie hoch die Material- und Herstellungskosten ausfallen, ist das Endprodukt ein eher stabiler Schrank mit festgeschraubten Scharnieren, stabilen Wänden und vollausgekleidet mit feinem Samt im hochpreisigen Segment oder die Scharniere sind klein und lediglich angenagelt und der Schmuckschrank auf Grund seiner dünnen, lediglich geleimten Wände niedrigpreisig aber mit großer Sorgfalt zu behandeln.
Sie sollten also, wie so oft, nicht nur auf den Preis achten, sondern sich für ein Preis-Leistungs-Verhältnis entscheiden, dass Ihren individuellen Ansprüchen gerecht wird.

Hier haben wir einige Schmuckschränke für Sie zusammengestellt.

Zur Geschichte der Schmuckschränke

Während es elegante, kleine Schmuckkästchen bereits in der Antike gegeben hat, wurden Schmuckschränke in der westlichen Welt erst in den Adelspalästen des barocken Zeitalters aufgestellt. Schon Madame Pompadour hatte in ihrem eigenen Ankleidezimmer in Versailles einen elegant verzierten Schmuckschrank. Mit der Etablierung der Ehe hielten sie Einzug ins Leben bürgerlicher Menschen und werden seit ungefähr 150 Jahren von traditionsreichen Unternehmen in verschiedenen Ausführungen, Designs und Größen hergestellt.

Eigenschaften der Schmuckschränke

Dabei ist ihre Vielseitigkeit Trumpf. Sie können nicht nur an der Wand aufgestellt werden wie ein normaler Kleiderschrank mit Spiegel, sondern in kleinerer Version auch optisch dekorativ als Tischaufsatz oder in Form eine großen Kommode verwendet werden. Schmuckschränke gibt es mittlerweile in allen nur erdenklichen Farben und Formen. Sie bereichern Schlafzimmer, Korridore und Bäder auf einmalige Weise und können Ihren Armbändern, Ketten, Ohrringen, Uhren und Haarreifen einen ganz eigenen Glanz verleihen. Ihr Inneres birgt verborgende Schönheit: Mit kleinen Schubladen, Fächern, Haken und geheimen Nischen lassen Sich Ihre Kostbarkeiten sicher und übersichtlich verstauen.

Diese Top 5 sollten Sie beim Kauf des Schranks und dem Verstauen Ihres Schmucks beachten:

1. Stabilität:

Am wichtigsten ist die Stabilität des Schmuckschranks, die vor allem die Verarbeitung des Materials mit einbezieht. Schon allein wegen des kostbaren Inhalts sollten Sie auf eine solide Ausgestaltung Wert legen.

2. Das Verschließen muss gesichert sein:

Ein Schmuckschrank wird in der Regel geschlossen gehalten, da er nicht nur der Aufbewahrung des Schmucks dient, sondern auch verhindert, dass sein Inhalt zustaubt. Qualitativ hochwertige Schmuckschränke sollten daher staubdicht verschließbar sein und den Aufwand für die Pflege somit so gering wie möglich halten. Dazu gehört, dass man die Tür des Schmuckschranks schließen kann und sich daran ein abschließbares Schloss befindet. Auch bei einem Schmuckschrank mit Spiegel sollte das Verschließen Ihres wertvollen Schmucks garantiert sein. Dabei ist wichtig, nicht nur an den Schutz vor Diebstahl zu denken. Auch das schlichte Einstauben Ihres Schmucks kann so vermieden werden.

3. Genügend gut durchdachter Stauraum:

Sie sollten darauf achten, dass Ihr Schmuckschrank wirklich genug Platz bietet, um die Art Ihres Schmucks angemessen unterzubringen. Am besten, man sucht einen Schmuckschrank aus, der eingeräumt nicht aus allen Nähten platzt, sondern etwas größer ist als gewünscht. Dann kann im Laufe der Zeit noch das eine oder andere Lieblingsstück hinzugekauft werden, ohne dass man ältere Favoriten aussortieren muss. Auf jeden Fall sollten Übersicht, Ordnung und die ideale Präsentation Ihres Schmucks im Vordergrund stehen, dann haben Sie auch mehr Lust, ihn zu tragen. Wer zieht schon gerne eine lange Halskette an, die sich heillos mit Armbändern zu einem Knäuel verhakt hat? Besonders zarte Goldketten benötigen einzelne Schachteln, Haken oder Tütchen. Auch viele Fingerringe sollte man besser getrennt vom restlichen Schmuck aufheben. Deshalb ist es wichtig, dass Ihr Schmuckschrank nach Möglichkeit viele kleine Extrafächer enthält.
Ein ganz besonderes Highlight ist auch die richtige Beleuchtung. Wessen Augen beginnen nicht zu strahlen, wenn die Edelsteine der Lieblingshalskette funkeln wie am ersten Tag und der Silberglanz erstrahlt wie frisch gekauft?

4. Luft und Feuchtigkeit:

Sowohl Silber- als auch Goldschmuck reagieren auf Luft und Feuchtigkeit und verfärben sich leicht. Daher ist wichtig, dass man den sogenannten „echten“ Schmuck innerhalb des Schmuckschranks in kleine Tütchen einsortieren kann und damit luftdicht verschließt. Wenn Sie das beherzigen, brauchen Sie keine speziellen Reinigungstücher wie Silberputztücher mehr. Ein gutes Mittel, um Feuchtigkeit im Schmuckschrank zu vermeiden, sind „Silica-Gel“ Beutelchen, die Sie als kostenlose Beigabe oft in Schuhkartons erhalten oder wenn Sie technische Geräte gekauft haben. Mit den kleinen Wunderkugeln schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe. Sie bewahren Ihren Silberschmuck vor dem dunklen Anlaufen und halten gleichzeitig den Schmuckschrank trocken. Sollte der Schrank trotz aller Vorsicht feucht werden, ist er vor dem Schließen gut auszulüften, damit Ihr Silberschmuck nicht vorzeitig oxidiert und Ihr Goldschmuck nicht stumpf wird. Der Feuchtigkeitshaushalt im Schmuckschrank lässt sich auch durch den Einsatz von Silikatkügelchen regulieren, die man zum Beispiel beim Kauf von Schuhen im Schuhkarton erhält.

Besonders echter Gold- und Silberschmuck reagiert auf Luft und Feuchtigkeit und wird mit der Zeit stumpf oder dunkel. Es empfiehlt sich eine einzelne Aufbewahrung in luftdicht verschlossenen Plastiktütchen.

5. Pflege des Samtes und Pflege des Holzes:

Oft sind hochwertige Schmuckschränke innenseitig mit Samt ausgeschlagen oder mit einem zarten Velours. Beides ist empfindlich und sollte daher nicht nass gereinigt werden. Besser ist es, ein feines Mikrofasertuch ohne jede Extrapflege nur einen Hauch feucht zu halten und so die Reinigung durchzuführen. Außerdem sollten Sie darauf achten, den Stoff immer nur in eine Richtung zu reinigen.

Bei der Pflege des Holzes sollten Sie auf die Verarbeitung und die diversen Lackierungen achten. Es empfiehlt sich, den Schmuckschrank optisch passend zur Farbe der übrigen Einrichtung auszusuchen. Sollte er mit einem Spiegel verziert sein, lassen sich tolle Effekte erzielen. Man kann zum Beispiel einem kleinen Wohnraum damit größere Tiefe verleihen.

Besonderes Augenmerk gilt zudem dem feinen Samt- oder Velourstoff. Der Flor des Stoffes, besonders bei Samt, ist sehr empfindlich. Sollte dieser doch nach einiger Zeit mit Staub bedeckt sein, der sich relativ hartnäckig im Flor hält, wischen Sie den Schmuckschrank bitte keinesfalls mit viel Wasser aus. Der Stoff kann dadurch beschädigt werden. Sie können jedoch einen weichen Lappen nebelfeucht machen und damit vorsichtig die Samtflächen abwischen. Es empfiehlt sich außerdem, eine Wischrichtung beizubehalten und nicht über den Stoff zu rubbeln.